Hand frei für einen Rücktörn von Schweden

von Hinnerk Weiler am 18.05.2015 / in Zwischennotizen

Dickschiffsegeln habe ich damals Hand gegen Koje gelernt. Ich besaß bereits (das Miniaturdickschiff) Supfkuh und auf den ersten Schlägen damit fiel mir auf, dass Fahrtensegeln in der Neustädter Bucht sich eben auch mit einem nur sechs Meter langen Kajütkreuzer durchaus vom Laser auf einem Binnenseen unterscheidet.

Warum also nicht die Gelegenheit dieses Sommers nutzen und einmal per Anhalter über die Ostsee segeln?

Ideales Ziel wäre Kiel.

Ideales Ziel wäre Kiel.

Seit dem habe ich immer wieder Hand gegen Koje angeheuert und bin auf unterschiedlichen Schiffen und mit verschiedensten Crews gesegelt. Mein Fazit war dabei immer wieder: Nirgends lernt man mehr und schneller. Ob es nun neue Kniffe oder  Herangehensweisen an praktische Seemannschaft sind oder einfach nur ein neuer Witz, etwas bleibt nach jedem Törn.

Warum also nicht die Gelegenheit dieses Sommers nutzen und nach dem Lofotentörn in diesem Sommer einmal per Anhalter über die Ostsee segeln? Die Eckdaten: In den Tagen nach dem 14.6. kann ich an Schwedens Küste oder in Südnorwegen an verschiedenen Stellen zusteigen. Auf diesem weg nach Schleswig-Holstein zu kommen, würde die Reise abrunden. Kiel wäre das ideale Törnende.

Buchtenbummeln muss dabei nicht unbedingt sein, es geht eher um die Art Törn, auf die die meisten typischen Mitsegler gar nicht so scharf sind: In drei Tagen von Marstrand ohne Stopp nach Kappeln zum Beispiel.

Das passt bei dir oder Du kennst jemanden, bei dem das passen könnte? Dann bitte einfach melden.

Kommentare sind geschlossen.