Das To-Do im Februar 2009

von Hinnerk Weiler / am 02.02.2009 / in Reisevorbereitungen
Rottes Seeventil unterm Motor

Rottes Seeventil unterm Motor

Die Boot 2009 in Düsseldorf ist vorrüber und nach vielen sehr gut gelaufenen Gesprächen ist das Projekt damit wieder einen gewaltigen Schritt weiter. Ich glaube, die „theoretischen“ Vorbereitungen darf ich mit gutem Gewissen als weitgehend abgeschlossen betrachten. Fehlt nur noch die Kleinigkeit der Umsetzung… und das eine oder andere Kleingeld für einige Ausrüstungsgegenstände, aber zumindest bin ich mir Sicher, dass es in diesem Frühjahr losgehen wird. Zeit also, sich wieder mit Konkretem zu beschäftigen: Paulinchen muss endlich Seeklar für den großen Törn werden.

Zusammen mit dem Sachverständigen für klassische Yachten, Uwe Baykowski habe ich sie dazu noch einmal gründlich unter die Lupe genommen und sein Urteil ist ab Seite 60 in der segeln-Ausgabe 3/2009 nachzulesen. Die To-Do-Liste ist dabei natürlich noch einmal ein kleines Stück länger geworden. Dabei hätte ich doch so schön in wohliger Unwissenheit auf dem Atlantik untergehen können, wenn die morschen Seevntile den Geist aufgeben… Also: Good bye Segeln im Februar. Welcome Blaumann und schweres Werkzeug!Statt das Boot in der Woche nach meinem Geburtstag segelklar zu machen, werde ich mich nun mit neuen Seeventilen beschäftigen müssen. Zum Teil scheinen die nämlich noch Originale des Werftbaus von 1972 zu sein. Historisch wertvoll, aber leider auch Lebensgefährlich, wenn die nächste Küste einige hundert oder tausend Seemeilen weit weg ist. Außerdem haben wir in der bilge eine etwas hohl klingende Stelle im Rumpflaminat gefunden. Allerdings scheint das nur eine oberflächliche Angelegenheit zu sein, die ohne größere Flex-Arbeiten zu beheben ist. Hoffentlich gibt es dabei nicht noch andere böse Überraschungen. Nur das Unterwasserschiff muss ich noch einmal gründlich überschleifen und mit neuem Antifouling streichen. Aber das war ja ohnehin geplant.

Große Freude: Kein Wasser im Laminat!

Große Freude: Kein Wasser im Laminat!

Abgesehen davon habe ich aber nach Baykowskis Urteil offenbar doch ein recht brauchbares Boot gekauft: Trockenes Laminat und keine ernsthaften Mängel an der Konstruktion. Eine längere Liste mit kleinen Macken ist zwar nebenbei noch entstanden, doch das sind zum Glück alles Dinge, die ich problemlos als „notwendige Pflegemaßnahmen“ einsortiert habe und die teilweise während des Ostseetörns abgearbeitet werden oder es kommt auf die Bastelliste für schlechtwettertage im Hafen.

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